#Supportyourlocals Teil 2 – Nahrungsmittelversorgung & Gutes direkt vom Bauern

In Zeiten wie diesen, rückt das Thema Nahrungsmittelversorgung wieder mehr in den Mittelpunkt -wurde es doch in den letzten Jahrzehnten unserer Wohlstandsgesellschaft als selbstverständlich angesehen, dass die Regale stets gut gefüllt sind.

Immer wieder ist in den Medien zu lesen, die Österreicher müssen sich diesbezüglich keine Sorgen machen, denn unser Land kann sich gut selbst mit Nahrungsmitteln versorgen (Stichwort Grenzschließungen in Corona-Zeiten).

Doch das stimmt so nicht ganz. Schon lange ist die heimische Landwirtschaft international vernetzt – ein sehr komplexes Thema. Eine teilweise Abhängigkeit von Ländern, manche davon politisch instabil, ist gegeben. Manche Lebensmittel produzieren wir im Überschuss (Konsummilch), bei anderen wiederum liegt die Versorgungsbilanz bei unter 70 % (Obst & Gemüse).

Das umstrittene „Mercosur“- Freihandelsabkommen der EU mit Südamerika bereitet nicht nur den heimischen Landwirten große Sorgen. Für Umwelt, Klima und Tierwohl ist es ein regelrechter Schlag ins Gesicht. Um Monokulturen anzulegen werden täglich große Flächen des Amazonas gerodet oder absichtlich in Brand gesetzt.

Was kann man dagegen tun? 1. Ist die Politik gefordert und 2. durch unser Konsumverhalten können wir sehr viel bewirken. Das ist alles nichts Neues, aber wir müssen es uns jeden Tag vor Augen halten und bewusst machen, dass aus sehr vielen Gründen hierzulande ein Bauernsterben im Gange ist. Um den jetzigen Selbstversorgungsgrad Österreichs zumindest zu halten, ist es wichtig sie zu unterstützen – und gleichzeitig tut man der Umwelt und der eigenen Gesundheit etwas Gutes.

Ernte, Erntedankfest, Erntedank, Kürbis, Gemüse

Alternativen zum herkömmlichen Supermarkt sind: Die Biokiste, Flanieren auf einem Bauernmarkt oder der Hofladen beim Bauer deines Vertrauens. 🙂

Direktvermarkter und Hofläden in deiner Nähe findest du ganz praktisch hier:

https://www.gutesvombauernhof.at/oesterreich.html

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